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2013

Begegnung mit dem Cäcilienchor aus Krzanowice

Am Vorabend des Salzbergener Lichterfestes am 29. Dezember 2013 hatte der Gemeindepartnerschaftsverein Krzanowice – Salzbergen ein Treffen zwischen dem Kirchenchor St. Cyriakus Salzbergen und dem Cäcilienchor aus der polnischen Partnergemeinde Krzanowice im Kulturkeller organisiert. Nachdem der Vorsitzende des Gemeindepartnerschaftsvereins Hans Stein beide Chöre begrüßt und vorgestellt hatte, wurde in der schönen Atmosphäre des Kulturkellers im Wechsel gesungen. Der Salzbergener Chor unter Leitung von Helmut Jünemann hieß mit dem Lied „Seid gegrüßt“ die Gäste herzlich willkommen.
Dass Singen verbindet, konnte schnell festgestellt werden, als nach dem Verteilen der Liederhefte nur noch gemeinsam gesungen wurde. Die Sängerinnen und Sänger des Cäcilienchores aus Krzanowice fielen dabei nicht nur wegen ihrer guten Stimmen positiv auf, sondern insbesondere aufgrund der deutschen Sprachkenntnisse, denn sie konnten fast alle alten Volkslieder auswendig in deutscher Sprache mitsingen. Respekt!!!
Für beide Chöre war das erste gemeinsame Treffen ein unvergessliches Ereignis, an das man sich lange erinnern wird. Wie sagte noch ein Sangesbruder zum Schluss: “Es war ein gelungener Abend und der Auftritt des polnischen Chores beim Lichterfest am Samstag und Sonntag in der Kirche wird sicher eine Bereicherung für die Salzbergener Bürger sein.“ Davon konnte man sich am Samstagabend in der Pfarrkirche und am Sonntag im Hochamt überzeugen.

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Kirchenchor St. Cyriakus feierte Chorfest

Am 18. Oktober 2013 feierte der Kirchenchor St. Cyriakus Salzbergen sein traditionelles Chorfest im Hotel/Restaurant Bolte. Die Stellvertretende Vorsitzende, Gisela Wilken, hieß dazu alle Chormitglieder und ihre Begleitungen herzlich willkommen. Sehr erfreut zeigte sie sich darüber, dass so viele neue Chormitglieder der Einladung gefolgt waren. „Ein Zeichen dafür, dass sie sich in der Chorgemeinschaft wohlfühlen“, stellte sie fest.

Um sofort die richtige Stimmung aufkommen zu lassen, trug sie passend zur Kirmeszeit ein Dönken von Opa und seinem Enkel, die über die Kirmes gegangen waren, vor. Als der Kleine hinter dem Kirmeswagen sein „kleines Geschäft“ machen musste, wurde dabei sein Lebkuchenherz ein bisschen nass und weich. Opa kaufte ihm ein neues und schlug vor, das nass gewordene Herz Oma zu schenken. Die würde es ja sowie nicht merken, da sie alles, was sie aß, doch vorher stippen würde.

Nachdem sich alle Anwesenden auf einen gemütlichen Abend eingestellt hatten, traten Fine und Stine, alias Else Piepel und Gisela Wilken, als ältere Witwen auf, die die Heilige Messe besuchten. Statt zum Herrgott zu beten, wurde eifrig in plattdeutscher Sprache geschwätzt, wie z. B. über den letzten Arztbesuch. Die dabei vom Arzt verschriebenen vielen bunten Tabletten und Pillen, die unterschiedliche Wirkungen hatten, wurden untereinander getauscht. Mehrfach mussten Fine und Stine mit dem Gebet von „Schuld und Sühne“ auf Seite 17 des Gotteslobes Buße tun.

Ewald Rautland erzählte dann vom Wiedersehen des Dorfalkoholikers Hannes nach längerer Ortsabwesenheit mit dem Pastor. Dieser stellte kopfschüttelnd fest: „Hannes, Hannes, ich befürchte, wir werden uns im Himmel nicht wiedersehen.“ Hannes daraufhin: „Aber Herr Pastor, was haben Sie denn Schlimmes angestellt?“

Nach dem Abendessen gaben dann die Sänger des Chores unter Begleitung von Helmut Jünemann am Klavier einige Lieder zum Besten, wie z. B. das von Johann Wolfgang von Goethe verfasste Gedicht „Ergo bibamus“, ein studentisches Trinklied. Natürlich durfte auch ein Kanon nicht fehlen: „Wir gehn noch nicht nach Haus!“

Theresia Theißing berichtete anschließend von Jöpi’s erstem Schultag. Als der Lehrer ihn fragte, wie groß Menschenaffen würden, antwortete Jöpi: „So grout es du!“ Darauf der Lehrer: „Nein Jöpi, viel größer.“ Jöpi: „Dat heb ik nich wetten, dat et noch gröttere Apen giff es di.“

Abschließend nahm Helga Struffert die Männer aufs Korn: So unnütz wie Unkraut, wie Fliegen und Mücken, so lästig wie Kopfweh und Ziehen im Rücken, so störend wie Bauchweh und stets ein Tyrann, das ist der Halbmensch, sein Name ist Mann. Er sei ohne Hohn, vom Herrgott die größte Fehlkonstruktion. Auch wenn sie alt werden und pfeifen aus dem letzten Loch, wir lieben sie doch!“ waren sich die Frauen einig!

Nach einem gelungenen Abend in geselliger Runde galt allen Akteuren ein herzliches Dankeschön, insbesondere den Sopranistinnen, die das Chorfest hervorragend vorbereitet und organisiert hatten.

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Kirchenchor singt im Haus St. Josef

Am 21. September 2013 trat der Kirchenchor St. Cyriakus Salzbergen nach längerer Zeit mal wieder im Alten- und Pflegeheim St. Josef auf, um den Bewohnerinnen und Bewohnern mit einem bunten Repertoire an Liedern zu erfreuen. Schon bei der Begrüßung durch den Leiter des Hauses, Reinhold Jeusfeld, spiegelte sich die Spannung und Vorfreude in den Augen vieler älterer Menschen wider.

Bei seinen einleitenden Worten machte Gerd Ricken, selbst langjähriges Mitglied des Kirchenchores, die besondere Verbindung zwischen dem Chor und dem Haus St. Josef deutlich, denn bei beiden handele es sich um Einrichtungen der Kirchengemeinde. Obwohl der Kirchenchor in erster Linie für die sakrale Mitgestaltung von Gottesdiensten zuständig sei, komme der weltliche Gesang bei den Proben und auch bei anderen Veranstaltungen nicht zu kurz.

Mit einfühlsamen Worten führte Gerd Ricken dann gekonnt durch das Programm. Begleitet von Chorleiter Helmut Jünemann am E-Piano wurden dem Anlass entsprechende Lieder, wie z. B. „Seid gegrüßt“, „Singen ist unsere Welt“, „Schöne Welt“ oder „Vive lámour“, vom Chor vierstimmig dargeboten, was mit großem Beifall der Bewohner/innen und deren Besucher/innen bedacht wurde.
Aber auch sie wurden in diesem musikalischen Nachmittag mit eingebunden, indem sie im Wechsel mit dem Chor altbekannte Heimatlieder, wie z. B. „Wem Gott will rechte Gunst erweisen“, Mein Vater war ein Wandersmann“, Hoch auf dem gelben Wagen“ oder „Kein schöner Land“, zum Besten gaben.

Das Konzert endete mit den Irischen Segenswünschen, in denen es heißt: „Und bis wir uns wiedersehen, halte Gott Dich fest in seiner Hand“. Dieses wünschte Gerd Ricken namens des Kirchenchores St. Cyriakus allen Bewohnerinnen und Bewohnern des Hauses St. Josef und versprach, das Konzert im nächsten Jahr zu wiederholen.

Heimleiter Reinhold Jeusfeld bedankte sich anschließend bei den Chormitgliedern für den kurzweiligen Nachmittag und lud noch zu einem kleinen Imbiss ein.

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Kirchenchor St. Cyriakus besichtigt Mühlenhofmuseum Münster

Der traditionelle Sommerausflug des Kirchenchores St. Cyriakus Salzbergen führte die Mitglieder und deren Partner/innen am 7. September 2013 nach Münster. Mit der Begrüßung im Bus durch den Vorsitzenden Alfred Kaiser kam auch die Sonne zum Vorschein. In Münster angekommen, stand zunächst eine Fahrt mit dem Solarboot auf dem ca. 40 ha großen Aa-See auf dem Programm. Von einer der dortigen Anlegestellen ging es dann zu Fuß weiter zum nahe gelegenen Mühlenhof. Bei der Hofanlage handelt es sich um ein Freilichtmuseum, das mit seinem Torhaus, dem Gräftenhof aus dem Jahre 1720, dem reetgedeckten Mühlenhaus aus dem Jahre 1619, der Schmiede, dem alten Landschulhaus, der aus Lathen stammenden Bockwindmühle sowie den vielen Geräteschuppen, Getreidespeichern und Backhäusern die bäuerliche und handwerkliche Kultur und Geschichte dieser Region für die Nachwelt bewahrt.

Nach einer ausgiebigen Kaffeetafel begleitete ein Gästeführer die Salzbergener Delegation durch die Hofanlage. Dabei konnte er nicht nur Wissenswertes zu den alten Gebäuden, Maschinen und Werkzeugen erzählen; auch seine Dönkes zu nicht immer wahrheitsgetreuen früheren Gegebenheiten auf dem Hof, machten den Rundgang sehr kurzweilig.

Die ca. zweistündige Führung fand ihren Abschluss bei einer deftigen Brotzeit auf der Hofanlage mit verschiedenen Brotsorten, Schinken, Käse und Räucherendchen, bevor dann gegen Abend wieder die Heimreise mit dem Bus nach Salzbergen angetreten wurde.

Der Dank aller Teilnehmer/innen gilt Hermann Tegeder, der diesen erlebnisreichen Sommerausflug hervorragend organisiert hatte.

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Kirchenchor bringt Ständchen zur Silberhochzeit

Am Freitag, dem 26. Juli 2013, feierten Dieter und Gabriele Stein ihren 25. Hochzeitstag. Da Dieter sich im Frühjahr dieses Jahres als eines von 9 neuen Mitgliedern dem Kirchenchor St. Cyriakus angeschlossen hatte, war es für seine Sangesschwestern und –brüder eine Selbstverständlichkeit, ihm und seiner Frau Gabriele anlässlich ihrer Silberhochzeitsfeier ein Ständchen zu bringen.
Im festlich geschmückten Saal des Alten Gasthauses Schütte sang der Chor unter Leitung von Helmut Jünemann bei schweißtreibender Hitze die Stücke „Schöne Welt“, „Vive l’amour“, das „Irische Friedenslied“ und „Geh aus, mein Herz, und suche Freud`", die das Silberpaar und deren Gäste mit Beifall bedachten.
Nachdem der Vorsitzende des Kirchenchores, Alfred Kaiser, dem Jubelpaar stellvertretend für den gesamten Chor zum Ehrentag gratuliert hatte, ließen Dieter und Gabriele es sich nicht nehmen, sich bei den Sängerinnen und Sängern mit einer Runde zu bedanken.

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Geselligkeit wird im Kirchenchor St. Cyriakus groß geschrieben

Dass auch das gesellige Miteinander im Kirchenchor St. Cyriakus Salzbergen einen hohen Stellenwert einnimmt, konnte am Termin der letzten Chorprobe vor den Sommerferien festgestellt werden. Statt zum Singen im Hotel/Restaurant Bolte ging es bei herrlichem Wetter in den Garten Eden, wo Vorsitzender Alfred Kaiser fast alle aktiven Chormitglieder und insbesondere Präses Pfarrer Michael Langkamp zum Grillen begrüßen konnte.

Grillmeister Friedel Franz sorgte für viele Leckereien vom Grill, die mit selbst zubereiteten schmackhaften Salaten genüsslich verzehrt wurden. Der Dank des Vorsitzenden galt insbesondere den Sopranistinnen, die diese etwas andere „Chorprobe“ hervorragend organisiert hatten. Natürlich wurde – wie es sich für einen Chor gehört – auch gesungen.

Das Grillfest war zudem eine willkommene Gelegenheit für die im Frühjahr aufgenommenen 9 neuen Chormitglieder, um auch außerhalb der Chorproben den Kontakt zu den langjährigen Sängerinnen und Sängern zu vertiefen.

Um den positiven Trend fortzusetzen, würde der Chor sich über weiteren Zuwachs sehr freuen. Wer also gerne in Gemeinschaft singt, sollte zur 1. Chorprobe nach den Sommerferien am Dienstag, dem 13. August 2013, um 19:30 Uhr im Hotel/Restaurant Bolte erscheinen, um gemeinsam mit weiteren neuen Mitgliedern in die Chorgemeinschaft – wenn auch vielleicht erst nur zum Schnuppern – aufgenommen zu werden. Das Repertoire des Chores umfasst nicht nur Kirchenlieder, auch der weltliche Gesang kommt nicht zu kurz. Notenkenntnisse sind keine Voraussetzung zum Mitsingen; es muss auch nicht vorgesungen werden!