Kirchenchor St. Cyriakus gestaltete Festhochamt am 1. Weihnachtsfeiertag mit
Weihnachten: Abschluss eines ereignisreichen Jahres 2025 Jahr für Jahr gestaltet der Kirchenchor St. Cyriakus Salzbergen am 1.
Weihnachtsfeiertag das Festhochamt in der Pfarrkirche gesanglich mit. Schon durch die beiden großen im Altarraum aufgestellten Weihnachtsbäume, die mit
Lichterketten und roten Kugeln festlich geschmückt sind, herrschte im Kirchenraum eine stimmungsvolle Atmosphäre. Die Darstellung der Landschaft rund um den Stall von Bethlehem mit dem Jesuskind in der Krippe hob noch einmal die besondere weihnachtliche Stimmung hervor.
Kurz vor Beginn des Festhochamtes wurde es dann in der Kirche spürbar still, als von der Orgelempore das von den Bassstimmen geprägte „Transeamus usque Bethlehem“ erklang. Für viele Kirchenbesucher gehört dieses Weihnachtslied untrennbar zum Festhochamt am 1. Weihnachtsfeiertag und markiert alljährlich einen besonderen Moment der Sammlung und Besinnung.
In der hl. Messe, die von Pfarrer Karlheinz Fischer zelebriert wurde, unterstützte der Chor nicht nur den Gemeindegesang. Begleitet von Chorleiterin Luise Grottke an der Orgel trug er darüber hinaus mehrere vierstimmige Chorsätze vor, wie zur Gabenbereitung „O Bethlehem, du kleine Stadt“ und während der Kommunion das Weihnachts-Wiegenlied. Die Danksagung wurde musikalisch mit „Nun freut euch, ihr Christen“ gestaltet. Chor und Gemeinde beendeten das feierliche Festhochamt gemeinsam mit dem bekannten „O du fröhliche“.
Die musikalische Beteiligung durch den Kirchenchor trug einmal mehr zur feierlichen Gestaltung des Weihnachtsgottesdienstes bei, wofür Pfarrer Fischer sich am Ende des Festhochamtes herzlich bedankte. Auch die zahlreichen Kirchenbesucherinnen und -besucher würdigten den Gesang mit entsprechendem Beifall.
Mit dem Festhochamt zu Weihnachten endete für den Kirchenchor St. Cyriakus ein ereignisreiches Kalenderjahr 2025. Gerade mit den vielen Auftritten in der Advents- und Weihnachtszeit hat er beim Lichterfest, bei der Musikalischen Andacht und auch im weihnachtlichen Festhochamt vielen Besucherinnen und Besuchern, aber auch sich selbst, große Freude bereitet. Da geraten die dafür erforderlichen zeitaufwendigen Chorproben ganz in Vergessenheit.
Allen, die durch ihr besonderes Engagement für einen reibungslosen Ablauf der Chorstunden und der Auftritte des Kirchenchores sorgen, sei an dieser Stelle ganz herzlich gedankt. Das gilt insbesondere für Chorleiterin Luise Grottke für ihre musikalischen Kompetenz und für Chormitglied Frank Engeln, der durch sein Flötenspiel häufig die Auftritte des Chores noch aufwertet.
Weihnachtliche Klänge erfüllten St. Cyriakuskirche
Chor stimmte über 400 Besucher auf Weihnachten ein
Mit einer stimmungsvollen Musikalischen Andacht hat der Kirchenchor St. Cyriakus Salzbergen am Sonntag, dem 21. Dezember 2025, zahlreiche Besucherinnen und Besucher, die eingangs vom Chorvorsitzenden
Alfred Kaiser in der Pfarrkirche begrüßt wurden, auf das bevorstehende
Weihnachtsfest eingestimmt. Adventliche und weihnachtliche Musik aus verschiedenen Jahrhunderten verband sich zu einer in sich
geschlossenen Andacht, die Raum zum Zuhören, Mitsingen und Innehalten bot.
Unter der Leitung von Luise Grottke hatte der Chor ein abwechslungsreiches Programm vorbereitet. Bereits zu Beginn eröffneten Orgel und Bläser mit „Machet die Tore weit“ die Andacht und setzten einen festlichen Akzent. Immer wieder wechselten sich Chorwerke, Instrumentalstücke und Gemeindelieder ab, sodass eine lebendige und zugleich besinnliche Atmosphäre entstand.
Der Kirchenchor überzeugte mit bekannten und weniger bekannten Weihnachtsliedern, darunter das von den Bässen geprägte „Transeamus usque Bethlehem“, John Rutters gefühlvolles Weihnachts-Wiegenlied sowie das Stück „Noel, Christ ist geboren“. Auch traditionelle Chor- und Gemeindelieder wie „Macht hoch die Tür“, „Tochter Zion, freue dich“ oder „Engel auf den Feldern singen“ luden die Besucherinnen und Besucher immer wieder zum Mitsingen ein.
Für musikalische Abwechslung sorgte zudem das Bläserensemble „5 x Blech bitte“ (v. l. n. r.: Stefan Lange, Reinhard Berning, Matthias Ungrun und Andreas Ungrun), das unter anderem mit dem bekannten „Carol of the Bells“ sowie dem schwungvollen „Sleigh Ride“ hörenswerte Akzente setzte. Solistische Instrumentalbeiträge von Luise Grottke am Klavier und Frank Engeln auf der Querflöte – darunter die Siciliana und Allegro aus einer Sonate in F-Dur von G.F. Händel – fügten sich harmonisch in den Gesamtverlauf der Andacht ein.
Ergänzt wurde die Musik durch einen von Manfred Gude vorgetragenen adventlichen Impuls und eine von Barbara Mülder vorgelesene weihnachtliche Geschichte, die den geistlichen Charakter der Veranstaltung
unterstrichen. Bewusst wurde während der Andacht auf Applaus
zwischen den einzelnen Beiträgen verzichtet, um den meditativen Zusammenhang zu wahren.
Den Abschluss bildete das gemeinsam gesungene „O du fröhliche“, bei dem Chor, Gemeinde, Bläser und Instrumentalisten noch einmal zusammenwirkten. Die Besucherinnen und Besucher nutzten im Anschluss die Gelegenheit, ihre Anerkennung mit langanhaltendem Standing Ovationen zu zeigen. Natürlich kamen die Akteure dem dabei geforderten Wunsch zu einer Zugabe nach.
Der Kirchenchor St. Cyriakus Salzbergen bedankt sich bei allen, die in vielfältiger Weise zum Gelingen der Musikalischen Andacht beigetragen haben.
Wem das Event gefallen hat und wer gerne in einer solchen harmonischen Gemeinschaft mitsingen möchte, ist ab dem 20. Januar zu den Chorstunden, die immer dienstags um 19:30 Uhr im Gemeindezentrum beginnen, herzlichst eingeladen.
Weitere Fotos von der Musikalischen Andacht befinden sich in der Fotogalerie.
Einladung zur „Musikalischen Andacht“
Der Kirchenchor St. Cyriakus Salzbergen lädt alle Freunde der Chor- und Instrumentalmusik zu einer „Musikalischen Andacht“ am
Sonntag, dem 21. Dezember 2025 um 17:00 Uhr in die Pfarrkirche ein.
Mit adventlichen und weihnachtlichen Liedern aus alter und neuer Zeit möchte der Chor seine Zuhörer*innen begeistern und sie auf Weihnachten einstimmen. Schon seit Wochen stellt Chorleiterin Luise Grottke ein ansprechendes Programm zusammen, das von einem Bläserensemble mit dem einen oder anderen Instrumentalstück sowie mit geistlichen Impulsen und einer vorweihnachtlichen Geschichte für Abwechslung sorgen wird. Aber auch die Besucher*innen sollen bei bekannten vorweihnachtlichen Liedern zum Mitsingen animiert werden.
Nicht nur die Mitglieder des Kirchenchores St. Cyriakus Salzbergen, auch alle weiteren Mitwirkenden würden sich über einen regen Besuch sehr freuen und hoffen, wie in den Jahren zuvor, auf eine vollbesetzte Kirche.
Der Eintritt ist frei! Am Ende der kirchenmusikalischen Veranstaltung wird um eine Spende für das Alten- und Pflegeheim St. Josef Salzbergen gebeten.
13. Lichterfest am 29. und 30. November 2025
Kirchenchor St. Cyriakus thematisierte „Lichter“ und „Frieden“
Alljährlich findet am 1. Adventswochenende in Salzbergen rund um die Kirche das Lichterfest statt. Die Gemeinde Salzbergen hatte das im Veranstaltungskalender nicht mehr wegzudenkende vorweihnachtliche Event wie folgt beworben:
„Das Lichterfest ist eine jährlich wiederkehrende vorweihnachtliche Veranstaltung der Gemeinde Salzbergen. Gemeinsam mit den lokalen Vereinen und Verbänden sowie den Kirchengemeinden versprüht das Lichterfest einen besonderen Adventszauber, der nicht nur bei Salzbergenern beliebt ist. Lokale Handwerkskunst, Leckereien zur Weihnachtszeit, stimmungsvolle Lichtillustrationen, vor allem die facettenreiche Chormusik sorgen für die passende Adventsatmosphäre.
Was dieses traditionelle Fest ausmacht, ist die Harmonie dreier Komponenten – die Mischung aus Chorgesang, meditativer Stimmung in der Kirche St. Cyriakus und dem geselligen Zusammensein auf dem Kirchplatz bzw. in den umliegenden Gebäuden. …
In der St. Cyriakus-Kirche werden an beiden Tagen stündlich Chorgesänge auf die Besucher warten und für vorweihnachtliche Stimmung sorgen. Es treten auf: Die Taktlosen, Voices -Popchor aus Rheine, der Cäcilienchor – Kirchenchor aus Holsten-Bexten, die Chorgruppe 7 und der Oberstufenchor des Dionysianums Rheine und der Kirchenchor St. Cyriakus. Mit dem unterstützenden Schall der Kirchenwände werden diese zu einem faszinierenden Erlebnis. Weitere musikalische Aufführungen der Salzbergener Gruppen „5xBlechBitte!“ und „SoundLakeCity“ vervollständigen das
umfangreiche Angebot.“
Der Kirchenchor St. Cyriakus, der sich seit Beginn an am Lichterfest beteiligt, hatte am Sonntag um 15:10 Uhr seinen Auftritt auf den Stufen vor dem Chorraum in der stimmungsvoll ausgeleuchteten Kirche. Chorleiterin Luise Grottke hatte wieder ein 20-minütiges Programm zusammengestellt,
das mit dem Lied „Lichterzeichen“ auf das Motto des Events abzielte. Natürlich durfte am 1. Adventswochenende auch nicht „Wir sagen euch an den lieben Advent“ mit dem „Laudate Dominum“ fehlen. Passend zur Vorweihnachtszeit folgten „O Bethlehem, du kleine Stadt“ und „Tochter Zion“ bei dem die Kirchenbesucher gesanglich mit eingebunden wurden. Vor dem Hintergrund der immer noch anhaltenden Kriege, wie z.B. in der Ukraine, gab der Chor die „Heilig-Jahr-Hymne 2025 – Pilger der Hoffnung“ sowie das Stück „Friede, Friede, wo wohnst du?“ zum Besten. Begleitet wurden die Sänger*innen dabei von Chormitglied Frank Engeln auf dem Klavier oder mit der Querflöte, wobei dann Luise Grottke das Klavierspiel übernahm. Die Kirchenbesucher*innen honorierten den Auftritt des Cyriakuschores mit viel Beifall.
Im Folgenden das 20minütige Programm im Überblick zum Anschauen und -hören:
Videos ansehen – hier klicken
Weitere Fotos vom Lichterfest befinden sich in der Fotogalerie
Pastor Jacob mit Chorgesang in den Ruhestand verabschiedet
Am 30. November 2025 wurde Pastor Jacob Pothaparambil im Hochamt der St. Cyriakuskirche von der Gemeinde in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet.
Seit Anfang 2023 war er in der Pfarreiengemeinschaft St. Cyriakus Salzbergen und St. Marien Holsten-Bexten seelsorgerisch tätig. Pfarrer Karlheinz Fischer, der gemeinsam mit ihm das Hochamt zelebrierte, dankte Pastor Jacob für sein Wirken und seine Unterstützung in dieser Zeit und wünschte ihm für den Ruhestand alles Gute.
Da er in Salzbergen wohnen bleibe, werde sicherlich der Kontakt zwischen Pastor Jacob und den Gemeindemitgliedern nicht verloren gehen.
Obwohl Pastor Jacob in seiner bescheidenen Art auf einen offiziellen Abschiedsgottesdienst verzichten wollte, lies es sich der Kirchenchor St. Cyriakus nicht
nehmen, das feierliche Hochamt gesanglich mitzugestalten. So sang der Chor unter Leitung und Orgelbegleitung von Luise Grottke zu Beginn der hl. Messe nach Segnung des Adventskranzes „Wir sagen euch an den lieben Advent“ mit dem „Laudate Dominum“ und zur Gabenbereitung die Heilig-Jahr-Hymne 2025 „Pilger der Hoffnung“. Nach der Kommunion klang es in der Kirche „O Bethlehem, du kleine Stadt“ und als Schlusslied „Mögen sich die Wege vor Deinen Füßen ebnen“.
Zum Ende des Gottesdienstes dankte neben Vertretern der Kirchenvorstände und der Pfarrgemeinderäte beider Kirchengemeinden sowie Bürgermeister Andreas Kaiser, auch der Vorsitzende des Kirchenchores St. Cyriakus Salzbergen, Alfred Kaiser, Pastor Jacob für sein seelsorgerisches Wirken in Salzbergen. Dabei hob er besonders seinen unerschütterlichen Glauben und seine grenzenlose Nächstenliebe hervor. Der Kirchenchor habe durch seinen Gesang im heutigen Hochamt seine Wertschätzung für den künftigen Ruheständler zum Ausdruck bringen wollen. Für die Zukunft wünschte er Pastor Jacob Gesundheit sowie Wohlergehen und überreichte ihm für stille Abendstunden ein Weinpräsent.
Trauergesänge in der Kirche, auf dem Friedhof und am Ehrenmal
Der Monat November wird traditionell als Trauermonat bezeichnet, da er mehrere Gedenktage für Verstorbene enthält, wie Allerheiligen und Allerseelen, den
Volkstrauertag und den Totensonntag. Die allgemeine Stimmung des späten Jahres mit kürzer werdenden Tagen und nasskaltem Wetter laden zur Besinnung über Vergänglichkeit und Erinnerungen ein.
Von jeher beteiligt sich der Kirchenchor St. Cyriakus Salzbergen an solchen Gedenkveranstaltungen. So gestaltete er zu Allerheiligen die um 16:00 Uhr in der
Kirche durchgeführte Andacht, bei der insbesondere der im abgelaufenen Kirchenjahr verstorbenen Mitbürgerinnen und Mitbürger gedacht wurde, musikalisch
mit. Begleitet von Chorleiterin Luise Grottke an der Orgel sang der Chor vierstimmig die Lieder „Selig seid ihr“ und „Stille lass mich finden“.
Während der anschließenden Gräbersegnung auf dem Friedhof trug der Chor zwischen einzelnen Gesetzen des Rosenkranzes, die von Chormitglied Hermann Hermeling vorgebetet wurden, A cappella die Choräle „Wohl denen die da wandeln“, „Wohin soll ich mich wenden“ und „Bleib bei uns, Herr“ vor.
Die Gräbersegnung endete mit der 1. Strophe des Liedes „Preis dem Todesüberwinder“, die von Pfarrer Karlheinz Fischer angestimmt und von den
Friedhofsbesuchern mit Unterstützung des Chores gesungen wurde.
Zum jährlichen Gedenken der Opfer von Kriegen, Gewaltherrschaft und Terror hatte die politische Gemeinde alle interessierten Salzbergener
Vereine zum Volkstrauertag am Ehrenmal eingeladen. Dieses erstrahlte im neuen Glanz, denn die Sandsteinelemente des Ehrenmales waren fachgerecht gereinigt worden, bevor die im November 2021 entwendeten
Bronzetafeln mit den Namen der in beiden Weltkriegen gefallenen und vermissten Soldaten aus Salzbergen durch neue aus Aluminiumguss ersetzt wurden.
Neben dem Musikverein Salzbergen ist auch der Kirchenchor St. Cyriakus
fester Bestandteil der jährlichen Gedenkveranstaltung. Im Wechsel mit dem
Musikverein sang der Chor unter dem Dirigat von Frank Engeln, der Chorleiterin Luise Grottke vertrat, die Choräle „Wohin soll ich mich wenden“ und „Wohl denen die da wandeln“.
Kirchenchor St. Cyriakus feierte stimmungsvolles Chorfest
Mitglieder boten buntes Programm mit Gesängen und Sketchen
Zu den jährlichen Highlights im Kirchenchor St. Cyriakus gehört zweifelsohne das gesellige Chorfest, zu dem die stellvertretende Vorsitzende Gisela Wilken am 14. November etwa 40 Chormitglieder, teils mit Ehegatt(inn)en, im hiesigen Restaurant „ErkennBar“ begrüßen konnte.
Natürlich ließ sie es sich nicht nehmen, gleich mit einer heiteren Geschichte für die ersten Lacher zu sorgen.
Sie erzählte in Reimform von Oma, die in einem vollbesetzten Restaurant eines Großkaufhauses zu Mittag Erbsensuppe mit Bockwurst essen wollte.
Nachdem sie kurz ihren Platz verlassen hatte, stellte sie fest, dass sich ein Mann über ihr Essen hermachte. Sie setzte sich neben ihn, nahm unauffällig die Wurst vom Teller und aß sie genüsslich auf. Als sie sich dann eine neue Portion Erbsensuppe holen wollte, stellte sie mit Erschrecken fest, dass sie sich mit dem Tisch vertan hatte, denn ihre Erbsensuppe mit Bockwurst stand noch unberührt dort, wo sie sie zuerst abgestellt hatte.
Bevor sich dann alle am schmackhaften und reichhaltigen Schnitzelbuffet mit verschiedenen Beilagen bedienen konnten, stimmte Chorleiterin Luise Grottke den Kanon „Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind“ an.
Anscheinend fehlte den Altistinnen, die das diesjährige Chorfest organisiert hatten, der Nachtisch, denn sie sangen in ihrem Sketch nach der Melodie „Lady in Black“ von Uriah Heep „Ich ess‘ so gerne Marzipan“. Diese Süßigkeit führte zu einem Loch im Zahn, das bei einem Zahnarztbesuch unter starken Schmerzen mit Amalgam wieder gefüllt wurde. Natürlich stimmte die Festgesellschaft bei dem Refrain: „Ah ah ah aha ah aha ah“ voll mit ein und wurde dafür mit einem Marzipanriegel belohnt.
Im Anschluss daran machten die „4 lästernden Tenöre“ – Dieter Stein, Hermann-Josef Merting, Werner Hettmer und Theo Elfert – ihrem Namen wieder einmal alle Ehre. So behaupteten sie, dass man eher in einem Getränkeautomaten als von den Sopranistinnen ein hohes C bekäme. Auch seien Altistinnen zum Auswechseln von Glühbirnen nicht zu gebrauchen, weil sie eh nicht so hoch kämen. Besonders einstecken mussten die Bassisten, denn in einer vorgezogenen Chorprobe mit 7 anwesenden Bässen und 6 Tenören soll Chorleiterin Luise Grottke den Männern empfohlen haben, künftig Lotto zu spielen, denn es wären 6 Richtige dabei gewesen.
Zu einem Zwiegespräch kam es danach zwischen der ehrgeizigen und immer perfekt vorbereiteten Ursula (Monika Prior) und der temperamentvollen, charmanten und von sich überzeugten Bärbel (Claudia Schmackers), die von sich glaubte, die höheren Töne am besten singen zu können. Ursula zu Bärbel: „Du bist letzte Woche beim hohen A fast in die Obertöne abgehoben.“
Bärbel daraufhin: „Das war kein Rutscher, sondern künstlerische Freiheit.“ Ursula: „Dann war das Kopfschütteln der Chorleiterin wohl die rhythmische Begleitung? Und warum haben sich die Tenöre dabei die Ohren zugehalten?“
Für große Heiterkeit sorgte dann abschließend die Ausstrahlung einer Radiosendung, in der durch einen technischen Fehler in der Regie immer wieder
Teile von anderen Sendungen eingespielt wurden. So moderierte Renate Pingel eine Kochsendung, Marlies Kuper über Schweinezucht, Barbara Mülder einen Boxkampf und Hedwig Jansen über Säuglingspflege. Barbara: „Die Boxer stehen im Ring. Der Kampfrichter fordert sie auf …“ Renate: „ein Pfund Kartoffeln zu schälen. Danach das Schnitzel mit schwarzem Pfeffer …“ Hedwig: „in die Nasen und Ohren der Babys einführen. Dazu nimmt man am besten Wattestäbchen, damit …“ Marlies: „die kleinen Schweinchen sich richtig wohlfühlen.“ Natürlich kamen zwischen und nach den verschiedenen Aufführungen die Gespräche untereinander bei entsprechenden Kaltgetränken nicht zu kurz, sodass gegen Mitternacht ein harmonisches und unterhaltsames Chorfest mit einem großen Dankeschön ans Orgateam der Altistinnen und allen Akteuren endete.
Weitere Fotos vom Chorfest befinden sich in der Fotogalerie
Heiliges Jahr 2025 – „Pilger der Hoffnung“
Die Pfarreiengemeinschaft St. Cyriakus Salzbergen und St. Marien Holsten-Bexten beteiligte sich, wie viele andere Kirchengemeinden auch, an dem vom inzwischen verstorbenen Papst Franziskus ausgerufenen Heiligen Jahr 2025. Die unter dem Leitwort stehende kirchliche Veranstaltung „Pilger der Hoffnung“ startete am 7. September in der St. Cyriakus-Pfarrkirche mit einer Familienmesse, die vom Kirchenchor gesanglich begleitet wurde.
Neben der Unterstützung der Gemeindelieder, sang der Chor nach dem Orgelspiel von Chorleiterin Luise Grottke folgende vierstimmigen Choräle:
– zum Antwortgesang: „Verleih uns Frieden gnädiglich“,
– am Ende der Katechese: „Pilger der Hoffnung“,
– zur Gabenbereitung: „Dir sei Lob und Dank“ und
– als Schlusslied: „Mögen sich die Wege vor deinen Füßen ebnen“
Am Ende des Gottesdienstes bedankte sich Gemeindereferentin Birgit Witte, die die Hl. Messe federführend vorbereitet hatte, unter dem Beifall der Teilnehmer*innen beim Chor für die gesangliche Mitgestaltung. Danach machten sich über 50 Salzbergener, darunter auch Mitglieder des
Kirchenchores, gemeinsam auf den Pilgerweg mit kurzem Halt und Aktionen am Haus St. Josef, an der Kita St. Cyriakus und an der Grundschule, bevor die
Veranstaltung mit einem Picknick im Garten Eden endete.
Kirchenchor St. Cyriakus beteiligt sich an Baumpflanzchallenge
Am 02. September hat der Kirchenchor St. Cyriakus unmittelbar vor seiner Chorstunde im Pfarrgarten einen Säulenapfelbaum im Rahmen der
Baumpflanzchallenge 2025 gesetzt. Er folgte damit der Nominierung durch den benachbarten Kirchenchor St. Marien Holsten-Bexten.
Die Baumpflanzchallenge 2025 ist eine bundesweite Social-Media-Aktion, bei der eine nominierte Gruppe oder Person aufgefordert wird, innerhalb einer bestimmten Frist einen Baum zu pflanzen. Erfolgt die Pflanzung, werden andere nominiert, der Challenge zu folgen. Gelingt die Pflanzung nicht in der vorgegebenen Frist, droht als Konsequenz eine Einladung zum Grillen mit den Nominierenden.
Zur Fortsetzung der Pflanzaktion nominierte Chorvorsitzender Alfred Kaiser die Bürgerstiftung Salzbergen, den Heimatverein Salzbergen und die Dombaugruppe St. Cyriakus Salzbergen, die jetzt gefordert sind, binnen 2 Wochen jeweils einen Baum zu pflanzen oder den Kirchenchor St. Cyriakus zu einem Grillabend einzuladen.
Im Rahmen der Baumpflanzchallenge 2025 setzten Vorsitzender Alfred Kaiser (Mitte) und Vorstandsmitglied Theo Elfert (rechts) unter Begutachtung von Pfarrer Karlheinz Fischer (links) sowie einigen Chormitgliedern einen Säulenapfelbaum im Pfarrgarten.
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Kirchenchor sang zu Ehren seines Schutzpatrons
Traditionell begeht die katholische Kirchengemeinde St. Cyriakus Salzbergen am 2. Sonntag im August ihr Patronatsfest. Obwohl sich einige Sängerinnen und Sänger noch im Urlaub befanden, ließ es sich der Kirchenchor nicht nehmen, das Festhochamt am 10. August 2025 in reduzierter Besetzung gesanglich mitzugestalten.
Zu Beginn der Hl. Messe erklärte Pfarrer Karlheinz Fischer, dass Cyriakus ein Römer gewesen sei, der zum christlichen Glauben übergetreten und Diakon des Papstes Marcellus I. geworden sei. Während der Christenverfolgung unter den Kaisern Maximilian und Diokletian habe er im Jahre 304 den Märtyrertod erlitten, indem er mit anderen Christen an der Via salaria (Salzstraße) in Rom enthauptet worden sei. Da Salzbergen auf einem Salzstock steht, ist Cyriakus laut Kirchenführer vermutlich deswegen zum Schutzpatron der Salzbergener Kirche erwählt worden. Er gehört zu den 14 Nothelfern, weil er zu Lebzeiten in hohem Maße Wunder vollbracht hat.
Der Name „Cyriakus“ bedeutet übersetzt „der dem Herrn Gehörige“. Zum Gedenken an den Hl. Cyriakus steht in der Salzbergener Kirche links neben dem Tabernakel eine Steinskulptur und an der Stirnwand des linken Seitenschiffs ein Ölgemälde, auf dem Cyriakus im Gewand eines Diakons zu seinen Füßen einen Dämon (Drache/Teufel) als Zeichen des Sieges über den Teufel an einer Kette hält. Darüber hinaus befindet sich im Unterbau des Altars eine Reliquienmonstranz mit verschiedenen Reliquien, u. a. des Hl. Cyriakus.
Während des Festhochamtes sang der Chor unter Leitung und Begleitung von Luise Grottke an der Orgel nicht nur als Zwischengesang „Ich danke meinem Gott“, zur Gabenbereitung „Seht Brot und Wein“ und zur Kommunion das „Agnus Dei“ aus Missa Populara, sondern zu Ehren seines Schutzpatrons als Schlusslied die 1., 4. und 5. Strophe des mündlich überlieferten „Cyriakusliedes“.
Kirchenchor St. Cyriakus sucht Verstärkung
Vorbereitung auf Advents- und Weihnachtszeit beginnt ab August
Jahr für Jahr kann sich der Kirchenchor St. Cyriakus Salzbergen, der sich bis Anfang August in der Sommerpause befindet, über neue Sängerinnen und Sänger erfreuen.
Obwohl sich der vierstimmige Chor mit seinen über 50 Aktiven für die Zukunft gut aufgestellt sieht, sind weitere Neuzugänge immer willkommen. Die 2. Jahreshälfte ist dafür der ideale Zeitpunkt, denn nach der Sommerpause liegt der Schwerpunkt in den Chorstunden auf der Vorbereitung der Advents- und Weihnachtszeit mit dem Lichterfest und dem diesjährigen „Weihnachtskonzert“. Allerdings wird das „Weihnachtskonzert“ künftig als „Kirchenmusikalische Adventsandacht“ umbenannt; aber es wird sich vom Ablauf und Inhalt her gegenüber den Vorjahren nichts ändern.
Wer also gerne in einer harmonischen Gemeinschaft unter kompetenter Leitung singen und nebenbei noch etwas für sein Wohlbefinden tun möchte, ist mit Freunden und Bekannten zu den Chorproben, die grundsätzlich dienstags um 19:30 Uhr im Gemeindezentrum stattfinden, ab dem 5. August herzlich willkommen. Die Teilnahme ist unverbindlich. Notenkenntnisse sind keine Voraussetzung zum Mitsingen; es muss auch nicht vorgesungen werden. Geschlecht und Alter spielen keine Rolle, denn in dem gemischten Chor sind alle Altersschichten von 30 bis über 80 Jahren vertreten.
Für Fragen steht der Vorsitzende des Chores, Alfred Kaiser (Tel. 05976/7733), gerne zur Verfügung.
Gemeinschaftliches Singen macht nicht nur Spaß und Freude; es hat auch Auswirkungen auf die Gesundheit der Sänger*innen. Man spürt bereits in der ersten Chorstunde, dass beim Singen Stresshormone abgebaut und gleichzeitig Glückshormone ausgeschüttet werden. Es ist sogar wissenschaftlich erwiesen, dass schon bis zu 15 Minuten Singen das Herz-Kreislauf-System in Schwung bringt.
Menschen, die viel singen, sind in der Regel lebenszufriedener und ausgeglichener; sie haben auch eine deutlich höhere Lebenserwartung!
Schaut doch mal vorbei und überzeugt Euch selbst davon!
Chor feierte Halbjahresabschluss im Garten Eden
Die letzte Chorstunde des Kirchenchores St. Cyriakus Salzbergen vor der Sommerpause wird seit 2009 regelmäßig im „Garten Eden“ hinter dem Gemeindezentrum als Sommerfest gefeiert.
Wie Vorsitzender Alfred Kaiser in seiner Begrüßungsrede am 24.06.2025
erläuterte, hatte der Cäcilienchor aus Emsbüren im Jahre 2006 anlässlich des 150-jährigen Bestehens des Salzbergener Chores ein Spanferkel als Gastgeschenk gestiftet. Dieses sei dann im Jahre 2009 von einer Emsbürener Delegation überbracht und bei herrlichem Wetter im neugestalteten „Garten Eden“ mit den entsprechenden Kaltgetränken gemeinsam verzerrt worden. Auf Initiative von Chormitglied Anita Schipper sei dieser Anlass die „Geburtsstunde“ des jährlichen Sommerfestes des KC St. Cyriakus gewesen, das in diesem Jahr dankenswerterweise von den Altistinnen vorbereitet wurde.
Auch wenn das Wetter, ebenso wie im letzten Jahr, zu wünschen übrig ließ, hatten die Organisatorinnen beim „Gaumenfreund“ aus Wettringen ein hervorragendes Grillbuffet mit entsprechenden Beilagen bestellt, das bei allen Anwesenden sehr gut ankam.
Als dann nach dem Essen auch Pfarrer Karlheinz Fischer nach einem vorherigen berufsbedingten Termin im Garten Eden erschien, legte sich der Wind, die Sonne schien und es wurde schlagartig wärmer.
Wie bei den geselligen Veranstaltungen des Kirchenchores üblich, wurden auch wieder weltliche Lieder gesungen. Darüber hinaus hatten die Altistinnen noch ein Quiz mit Fragen überwiegend
zu Salzbergen zusammengestellt.
Die meisten richtigen Antworten hatte Frank Engeln, der als Belohnung mit dem Orgateam einen „Roten“ trinken durfte.
Dem Orgateam aus der Stimme „Alt“ sei an dieser Stelle nochmals herzlich gedankt für ein gelungenes Sommerfest. Ferner wird allen Chormitgliedern nach einem terminreichen 1. Halbjahr eine erholsame Sommerpause gewünscht, damit der Chor am 5. August wieder mit neuem Elan in die 2. Jahreshälfte starten kann.
Weitere Fotos vom Sommerfest befinden sich in der Fotogalerie.
Feierlicher Firmgottesdienst in St. Cyriakus Salzbergen
Kirchenchor oblag die gesangliche Mitgestaltung
Unter dem Motto „ON FIRE!“ fand am 21. Juni 2025 in der St. Cyriakus-Pfarrkirche ein von Gemeindereferentin Lea Wenker vorbereiteter Firmgottesdienst statt. Dechant Thomas Burke aus Lingen, der gemeinsam mit Pfarrer Karlheinz Fischer den Festgottesdienst zelebrierte, oblag es, 19 Jugendlichen aus Salzbergen das Sakrament der Firmung zu spenden.
Die gesangliche Mitgestaltung dieses Firmgottesdienstes oblag wie in den vergangenen Jahren dem Kirchenchor von St. Cyriakus unter der Leitung von Luise
Grottke, die den Chor auch auf der Orgel begleitete.
Noch in der letzten Chorprobe hatte sie Bedenken, an diesem Tag aufgrund des derzeit relativ hohen Krankenstandes einen in allen 4 Stimmen halbwegs
ausgewogenen Chor präsentieren zu können. Zudem hatten einige Chormitglieder unter Berücksichtigung des Brückentages das verlängerte Wochenende anderweitig verplant. Aber schon beim Treffen auf der Orgelempore zerschlugen sich ihre Befürchtungen, denn es waren doch noch 27 Sänger*innen erschienen, die sich auf alle Stimmen fast gleichmäßig verteilten.
So konnten nicht nur die Gemeindegesänge wie üblich durch den Chor unterstützt werden. Auch die mit den Kirchenbesuchern gesungenen Kanons beim Halleluja und nach der Predigt „Sende deinen Geist aus“ konnten sich hören lassen.
Die vom Chor vorgetragenen Choräle zum Gloria „Jesus Christ, you are my life“ oder zur Garbenbereitung „Keinen Tag soll es geben“ oder zur Danksagung „Ich, der Meer und Himmel schuf“ rundeten einen sehr festlichen Firmgottesdienst ab, der von den Kirchenbesuchern am Schluss mit anerkennendem Beifall bedacht wurde.
Fronleichnamsprozession in Holsten-Bexten bei herrlichem Sommerwetter
Kirchenchöre ergänzten sich einmal mehr
Seit einigen Jahren findet die Fronleichnamsprozession in der Pfarreiengemeinschaft St. Cyriakus Salzbergen und Unbeflecktes Herz Mariens Holsten-Bexten im gegenseitigen Wechsel der beiden Kirchengemeinden statt. Da Fronleichnam in Niedersachsen kein Feiertag ist, sind viele Sänger*innen beider Kirchenchöre aus beruflichen Gründen an der Teilnahme dieses Hochfestes der katholischen Kirche verhindert. Um an diesem Tag trotzdem einen stimmstarken Chor auf die Beine zu stellen, helfen sich die beiden Chöre gegenseitig aus.
Nach einer gemeinsamen Chorprobe machten sich am 19. Juni 2025 die nicht verhinderten Mitglieder des Kirchenchores St. Cyriakus Salzbergen auf den Weg nach Holsten. Wie nicht anders zu erwarten, harmonierte die seinerzeit für diesen Anlass gebildete „Chorgemeinschaft“, die zuvor auch schon bei der Verabschiedung von Pfarrer Daniel Brinker und bei der Einführung von Pfarrer Karlheinz Fischer gesungen hatte, einmal mehr hervorragend.
Nicht nur die mit den Kirchenbesuchern gemeinsam gesungenen Lieder füllten den Kirchenraum. Die vierstimmig vorgetragenen Choräle, die von
Salzbergens Chorleiterin Luise Grottke auf der Orgel begleitet und vom Holstener Chorleiter Frank Engeln dirigiert wurden, bestachen durch eine
ausgewogene Stimmverteilung.
So wurden als Antwortgesang „Mit Brot und Wein“, zur Garbenbereitung „Brot und Wein“ und zum Sanctus das „Heilig“ von Schubert zum Besten gegeben.
Bei herrlichem Sommerwetter setzte sich dann nach der heiligen
Messe die Prozession, musikalisch begleitet von einer Bläsergruppe
des Salzbergener Musikvereins, in Bewegung. An der 2. und 4. Station sangen die beiden Chöre a cappella „Ich danke meinem Gott“ bzw. „Gott ist allmächtig“. Die Prozession endete dann in der Kirche traditionell mit dem „Tantum ergo“ und dem Schlusslied „Großer Gott wir loben Dich“ mit Überchor.
Danach hatte die Pfarreiengemeinschaft alle Prozessionsteilnehmer*innen bei Bratwurst und Kaltgetränken zur Begegnung am Gemeindehaus Holsten-Bexten eingeladen, was bei dem schönen Wetter auch sehr gut angenommen wurde.
Feierliche Einführung von Pfarrer Karlheinz Fischer
Kirchenchöre sorgten für den „guten Ton“
Mit Wirkung vom 1. Juni 2025 hat Bischof Dr. Dominicus Meyer Karlheinz Fischer zum leitenden Pfarrer für die Pfarreiengemeinschaft St. Cyriakus Salzbergen & Unbeflecktes Herz Mariens Holsten-Bexten bestellt. Am Samstag, dem 7. Juni, wurde Pfarrer Fischer in der St. Cyriakus-Pfarrkirche in einem sehr feierlichen Gottesdienst vom stellvertretenden Dechant Dietmar Schöneich offiziell in sein neues Amt eingeführt.
Im Turm der Kirche wurde Pfarrer Fischer dann zunächst von Vertreter(inne)n der kirchlichen Gremien begrüßt. Der stellvertretende Dechant überreichte ihm daraufhin den Kirchenschlüssel bevor die Geistlichen mit den liturgischen Diensten und vielen Fahnen- und Bannerabordnungen der kirchlichen Vereine – darunter auch die Fahne des Kirchenchores St. Cyriakus – und der Salzbergener Schützenvereine in die Kirche einzogen.
Im Verlauf der Hl. Messe, die Pfarrer Fischer (vorne) gemeinsam mit dem
Emsbürener Pfarrer Stephan Schwegmann (links), stellv. Dechant
Schöneich (2. von rechts) und Pastor Jacob (rechts) zelebrierte, geleitete
Schöneich Salzbergens Pfarrer dem Einführungsprotokoll entsprechend zum Priestersitz, zum Ambo, zum Taufbrunnen, zum Beichtort und zum Altar.
Wie schon bei der Verabschiedung von Pfarrer Brinker gestalteten die beiden Kirchenchöre von St. Cyriakus Salzbergen und St. Marien Holsten-Bexten den Einführungsgottesdienst gesanglich mit. Musikalisch wurden sie dabei von der Salzbergener Chorleiterin Luise Grottke auf der Orgel begleitet. Dirigiert wurde die große „Chorgemeinschaft“ vom Holstener Chorleiter Frank Engeln, der zudem den Auftritt beider Chöre zur Freude der Anwesenden mit der Querflöte bereicherte.
Neben den bekannten Gemeindegesängen zu Pfingsten, die von über 60 erschienenen Chormitgliedern kräftig unterstützt wurden, sang der vierstimmige Chor die folgenden Choräle:
- Zum Zwischengesang die Heilig-Jahr-Hymne 2025 „Pilger der Hoffnung“
- zur Wandlung „Mit Brot und Wein“
- das „Agnus Dei“ aus Missa Populara
- unter der Kommunion „Sei behütet auf deinen Wegen“ und
- als Schlusslied „Mögen sich die Wege vor Deinen Füßen ebnen“.
Am Ende des Gottesdienstes bedankte sich Pfarrer Karlheinz Fischer bei allen Beteiligten, die zu seinem sehr feierlichen Einführungsgottesdienst beigetragen hatten. In diesem Dank einbegriffen waren auch die beiden Kirchenchöre unter der Leitung von Luise Grottke und Frank Engeln und deren musikalische Begleitung. Die Kirchenbesucher*innen honorierten diesen besonderen Gottesdienst daraufhin mit Applaus. Vor dem festlichen Auszug der Geistlichen mit Gefolge und den Fahnen- und Bannerabordnungen wünschten Vertreter*innen der kirchlichen Gremien und Vereine sowie einige geladene Gäste Neupfarrer Karlheinz Fischer für sein künftiges Wirken in der Pfarreiengemeinschaft alles Gute und Gottes Segen.
Beim anschließenden Empfang im Gemeindezentrum hatten alle Gottesdienstteilnehmer*innen die Möglichkeit, Pfarrer Fischer im persönlichen Gespräch näher kennenzulernen und ihm ihre besten Wünsche zu übermitteln.
Weitere Fotos befinden sich in der Fotogalerie.
Würdiger Abschiedsgottesdienst für Pfarrer Daniel Brinker
Kirchenchöre von St. Cyriakus und St. Marien sangen gemeinsam
Zuvor waren die Geistlichen um Punkt 17:00 Uhr mit mehreren Messdiener(inne)n und zahlreichen Fahnen- und Bannerabordnungen der kirchlichen Vereine sowie der Salzbergener Schützenvereine zu diesem Dankgottesdienst feierlich in die Kirche eingezogen.
Selbstverständlich hatten es sich auch die beiden Kirchenchöre von St. Cyriakus Salzbergen und St. Marien Holsten-Bexten nicht nehmen lassen, diesen Abschiedsgottesdienst für ihren Präses gesanglich mitzugestalten. Unter dem Dirigat des Holstener Chorleiters Frank Engeln, der Luise Grottke auch an der Orgel vertrat, trugen über 70 Sängerinnen und Sänger aus beiden Chören auf besonderem Wunsch ihres Pfarrers zum Zwischengesang die Heilig-Jahr-Hymne 2025 „Pilger der Hoffnung“ vor. Nach der Predigt stimmten die Männer und Frauen des Chores im strophenweisen Wechsel das „Credo in unum Deum“ an. Passend zur Wandlung sang der stimmgewaltige Chor „Mit Brot und Wein“.
Ein besonderer Höhepunkt in der Hl. Messe war einmal mehr das von Pfarrer Brinker gesungene und von Frank Engel auf der Orgel begleitete Hochgebet. Das Agnus Dei wurde dann wieder vom Chor zum Besten gegeben und als Schlusslied der vom scheidenden Präses gewünschte Irische Segenswunsch „Mögen sich die Wege vor Deinen Füßen ebnen“.
Am Ende des Gottesdienstes bedankte sich Pfarrer Brinker bei allen Akteuren, die zu diesem sehr feierlichen Abschiedsgottesdienst beigetragen
hätten. Hierzu zählten auch die Fahnenträger des Kirchenchores St. Cyriakus (v. l. n. r. Robert Oldeweme, Bernhard Wewel und Karl Elfert), die wie immer bei besonderen kirchlichen Anlässen den Chor optisch vertraten.
Bei beiden Kirchenchören bedankte sich Brinker unter großem Applaus der Kirchenbesucher für den gelungenen vierstimmigen Gesang und beim Organisten Frank Engeln für die gute musikalische Begleitung.
Nach der Hl. Messe folgten dann – wie bei solchen Anlässen üblich – die wertschätzenden Reden von den Vertretungen der kirchlichen Gremien und Vereine sowie der geladenen Gäste für das Wirken von Pfarrer Brinker für die Pfarreiengemeinschaft.
In dem Zusammenhang übergab auch die stellvertretende Vorsitzende des Kirchenchores St. Cyriakus Salzbergen, Gisela Wilken, gemeinsam mit Kassenwart Werner Hettmer ein Dankschreiben des verhinderten Vorsitzenden Alfred Kaiser an den scheidenden Präses, für sein stets offenes Ohr bzgl. der Belange des Chores und für die liturgische Beratung bei dessen kirchlichen Auftritte. Als Zeichen des Dankes übergaben sie dem Wunsch von Pfarrer Brinker entsprechend eine Spende für den Verein „Hilfe für Hoima“, dessen 1. Vorsitzender er ist.
Pfarrer Brinker wird sicherlich bei allen Mitgliedern des Kirchenchores St. Cyriakus Salzbergen auch künftig in guter Erinnerung bleiben, denn sein Name wird immer mit dem ZDF-Fernsehgottesdienst vom 5. März 2023 in Verbindung gebracht werden, der gerade für die neueren Sängerinnen und Sänger das Highlight ihrer Chorzugehörigkeit war und vermutlich auch bleiben wird.
Der Kirchenchor St. Cyriakus wünscht seinem scheidenden Pfarrer und Präses Daniel Brinker für seine neue Aufgabe als Militärseelsorger alles Gute und ihm persönlich viel Gesundheit, Wohlergehen und Gottes Segen.
Mai-Radtour des Kirchenchores St. Cyriakus nach Samern
Geselliges Miteinander wird im Chor großgeschrieben
Der Maigang gehört ebenso wie das Sommerfest und das Chorfest zum festen Bestandteil des jährlichen Veranstaltungskalenders des Kirchenchores St. Cyriakus. Doch in diesem Jahr hatten sich die Frauen aus der Stimme „Alt“, die für die Organisation der diesjährigen Maiwanderung zuständig waren, etwas Neues einfallen lassen. Sie hatten alle Chormitglieder nebst Partner(inne)n zu einer Mai-Radtour eingeladen.
So trafen sich am Nachmittag des 09. Mai über 30 Radfahrer*innen mit ihren E-Bikes an der Oberschule und wurden dort von dem Orga-Team bei idealem Radfahrwetter mit kühlen Getränken begrüßt, bevor sich
die Gruppe schließlich über Steide in Richtung Ohne auf den Weg machte.
Im kleinen Örtchen Ohne angekommen, wurde an einem öffentlichen Rastpavillon eine kurze Pause eingelegt. Dort wartete schon das von den Altistinnen georderte „Proviantfahrzeug“, um die durstigen Kehlen mit Getränken zu versorgen.
Die angeregte Unterhaltung der Teilnehmer*innen wurde dann plötzlich unterbrochen, als Renate Pingel und Barbara Mülder eine nette Geschichte über „Frühlingsgefühle“ zum Besten gaben. Es handelte sich dabei um ein junges Mädchen, das das Frühjahr liebte und dessen Lieblingsblume die Tulpe war. Die Liebe zu dieser Frühlingsblume zog sich durch ihr ganzes Leben, denn sie bekam sie von ihrem Freund und späteren Ehemann immer bei besonderen Anlässen, wie z. B. beim Kennenlernen, beim
Heiratsantrag, bei der Hochzeit und der Geburt der ersten Tochter, geschenkt. Und immer, wenn in der Erzählung Tulpen verschenkt wurden, animierten Renate Pingel und Barbara Mülder die Anwesenden, den Refrain des Liedes von den Tulpen aus Amsterdam zu singen.
Nach diesem kurzen Zwischenstopp wurde schließlich die Mai-Radtour zum Landgasthof Rielmann in Suddendorf-Samern fortgesetzt. Dort wurden die Radfahrer*innen nach einer ca. 15 km langen Strecke bereits von einigen mit dem Auto angereisten Chormitgliedern erwartet.
„Der schöne Ostertag!“
Kirchenchor sang Gründonnerstag, Karfreitag und Ostersonntag
Traditionell sind die Mitglieder des Kirchenchores St. Cyriakus Salzbergen in der Osterzeit besonders gefordert. Wenn am Gründonnerstag bei der Abendmahlsfeier nach dem Gloria die Orgel verstummt, unterstützen sie nicht nur die Gemeindegesänge a cappella; sie stimmen auch die Choräle an. Diese Aufgabe nimmt der Chor ebenso tags darauf beim Wortgottesdienst am Karfreitag wahr.
Wenn dann im Festhochamt am Ostersonntag anlässlich der Auferstehungsfeier Jesu wieder die Orgel erklingt und der Kirchenchor dem Anlass entsprechend fröhlichere Lieder singt, verbessert sich die Stimmung in der Kirche hörbar.
Stimmungsvoll und außergewöhnlich war die Coda-Version – also der angehängte Teil des „Halleluja“ – nach dem Evangelium, mit einem besonderen Zwischenspiel von Chorleiterin Luise Grottke auf der Orgel.
Zur Garbenbereitung erinnerte der Chor nochmals mit dem Lied „Christus ist erstanden“ an die Auferstehung Jesu, bevor nach dem „Lamm Gottes“ unter der
Kommunion stimmungsvoll „Der schöne Ostertag! Ihr Menschen kommt ins Helle!“ zum Besten gegeben wurde.
Am Ende des Ostergottesdienstes bedankte sich Pfarrer Daniel Brinker unter kräftigem Beifall der Kirchenbesucher für die musikalische und gesangliche Mitgestaltung des Festhochamtes bei Chorleiterin Luise
Grottke und den Chormitgliedern. Diese zeigte sich über die gelungene
Mitgestaltung der hl. Messe und die gute Beteiligung der Chormitglieder an
allen 3 Feiertagen sichtlich erfreut.
Interessante Kirchenführung mit Gerd Ricken
Einige Mitglieder des Kirchenchores und deren Familienangehörige werden ihre St. Cyriakuspfarrkirche künftig mit anderen Augen sehen. Der Grund dafür ist eine Kirchenführung, die Gerd Ricken – selbst Mitglied des Chores und aktiver langjähriger Gästeführer der Gemeinde – auf Wunsch einiger Sangeskolleg(inn)en am 22. März 2025 bei herrlichem Frühlingswetter angeboten hatte.
Am Treffpunkt auf dem Kirchvorplatz erklärte er, dass die neugotische Kirche von 1897 – 1903 erbaut wurde. Im 2. Weltkrieg sei das fünfschiffige Gebäude größten Teils zerstört und nach dem Wiederaufbau im Jahre 1950 erneut eingeweiht worden. 1987 sei die Kirche dann unter Einbindung des Salzbergener Architekten Aloys Möller grundlegend renoviert worden.
Beim Betreten der Kirche stachen sofort die von 1994 – 1996 eingebauten Fenster mit der sonnendurchfluteten Buntverglasung im Hauptchor und in den beiden Seitenchören ins Auge. Auf Hinweis des Gästeführers nahmen die Besucher erstmals wahr, dass in den 5 Fenstern des Hauptchores sowohl bildliche Darstellungen aus dem Neuen und darunter aus dem Alten Testament zugeordnet waren.
Das gleiche System spielte sich auch bei den figürlichen Darstellungen des aus Ibbenbürener Sandstein gestalteten Altars und den jeweils davor gelagerten Fußbodenreliefs wider. Auf der Vorderseite des Altars verwies Gerd Ricken auf eine Altarnische, in der sich eine Monstranz mit den Reliquien von 8 Heiligen befänden, u. a. die vom Kirchenpatronat, dem Heiligen Cyriakus.
Besondere Erwähnung fand auch das an der Rückwand des Altarraumes stehende renovierte spätgotische Sakramentshaus aus der Zeit um 1500 mit dem neugotischen Tabernakel. Beim weiteren Gang durch die Kirche konnte dann das älteste Kunstwerk der Kirche bewundert werden, nämlich der aus Bentlager Sandstein gefertigte Taufstein aus der Zeit um 1200. Dieser wurde im Rahmen der Renovierung mit einem Bronzedeckel versehen, auf dem der Zug der Israeliten mit Mose durch das Rote Meer dargestellt ist.
Der Taufstein habe nach den Ausführungen von Gerd Ricken vor der Renovierung in der kleinen Taufkapelle im Turm der Kirche gestanden, die heute als Erinnerungsstätte an die Salzbergener Kriegsopfer der beiden Weltkriege diene.
Natürlich wollten die Chormitglieder auch auf die Orgelempore, um ihre Kirchenorgel mit den 23 Registern einmal aus der Nähe zu sehen. Bei seinen Erklärungen griff Gerd Ricken dann auch in die Tasten, um die Gesangstüchtigkeit der Teilnehmer*innen zu testen. Selbstverständlich durfte auch der Blick in den Hochschrank mit den 1.920 Orgelpfeifen nicht fehlen.
Die Kirchenführung endete dann mit der Besichtigung der „Klünerschen Madonna“ mit Jesukind auf dem Arm; ein besonderes Kleinod aus der Zeit um 1500. Auch die interessanten Anmerkungen von Ricken zu dem großen Ölgemälde des Hl. Cyriakus an der Stirnseite des linken Seitenschiffs fanden Beachtung.
Der Vorsitzende des Kirchenchores St. Cyriakus Salzbergen, Alfred Kaiser, bedankte sich abschließend im Namen aller Anwesenden bei Gerd Ricken für die interessante Kirchenführung, die sicherlich allen neue Erkenntnisse gebracht habe.
Kirchenchor St. Cyriakus Salzbergen mit Neuaufnahmen und Ehrungen
Präses Daniel Brinker: Mehr Mut zu etwas Neuem
Nach dem Besuch der Hl. Messe für die lebenden und verstorbenen Mitglieder des Kirchenchores St. Cyriakus, die der Chor traditionell auch gesanglich mitgestaltete, fand am 6. März 2025 die Generalversammlung im sehr schön dekorierten Bürgersaal des Alten Gasthauses Schütte statt. Hierzu konnte Vorsitzender Alfred Kaiser insgesamt 45 Teilnehmer*innen begrüßen, darunter auch Präses Pfarrer Daniel Brinker, den stellv. Vorsitzenden des Kirchenvorstandes Jürgen Brinkers und den Vorsitzenden des Pfarrgemeinderates Herbert Löchte.
Nach einer Gedenkminute für die seit der letzten Versammlung im April 2024 verstorbenen Chormitglieder Else Böhmer, Getrud Büers und
Paul Wewel, ließ Liedervater Alfred Kaiser die Zeit seitdem Revue passieren. Dabei erwähnte er u. a. die 33 Chorproben zur Vorbereitung auf
insgesamt 11 mitgestaltete Gottesdienste zu verschiedenen Anlässen, wie z. B. zum 125-jährigen Bestehen der Kolpingfamilie Salzbergen oder zu Fronleichnam unter Mitwirkung des Kirchenchores St. Marien Holsten-Bexten. Natürlich habe sich der Kirchenchor St. Cyriakus auch am Volkstrauertag sowie am Lichterfest 2024 beteiligt, bei dem die Chöre erstmals optimale Bedingungen durch die Platzierung auf den Stufen vor dem Altar vorgefunden hätten.
Auch die Statistik kam im Bericht des Vorsitzenden nicht zu kurz. Von den insgesamt 81 Mitgliedern würden 25 dem Chor als Passive die Treue halten. Von den 55 Aktiven sängen 18 im Sopran, 13 im Alt, 14 im Tenor und 10 im Bass.
Zudem erinnerte der Vereinschef noch die von den Tenören durchgeführten geselligen Veranstaltungen, wie den Maigang nach Holsten, das Sommerfest in der Arche sowie das sehr unterhaltsame Chorfest im Restaurant „ErkennBAR“, die allesamt zur guten Stimmung in der Chorgemeinschaft beigetragen hätten.
Chorleiterin Luise Grottke stellte in ihrem Bericht fest, dass die Chöre durch die musikalische Gestaltung der Messen und Hochfeste einen würdevollen Rahmen schufen, was die positiven Resonanzen aus der Gemeinde bestätigen würden. Die wöchentlichen Proben würden den Chor nicht nur musikalisch, sondern auch als Gemeinschaft stärken. So appellierte sie an alle Chormitglieder, nach der Sommerpause wieder regelmäßig an den Chorproben für das in diesem Jahr geplante Weihnachtskonzert teilzunehmen.
Abschließend bedankte sie sich bei allen Chormitgliedern, die im Hintergrund mit sehr viel Engagement für einen reibungslosen Ablauf der
Chorstunden und der Chorauftritte sorgen würden.
Präses Pfarrer Daniel Brinker erklärte in seinem Grußwort, dass Singende und Musizierende einen wichtigen pastoralen Beitrag für die Gemeinden leisten würden. In diesem Sinne bedankt er sich bei allen, die sich im Kirchenchor engagieren würden. Musik spiele in der Liturgie eine große Rolle. Das Bistum sei auf dem Weg der Transformation. Pfarrer Brinker lud den Chor ein, diesen Weg mitzugehen und den Mut für sinnvolle
Veränderungen zu haben. So schlug er z.B. vor, die Osternacht anstelle des Hochamtes am Ostersonntag musikalisch und gesanglich mitzugestalten.
Ferner gab er zu bedenken, dass Kirchenmusik bunt und vielfältig sei. Er empfahl auch hier zu einer Transformation bzw. Öffnung zu Neuem und Unbekanntem. So könnte der Chor z. B. den jährlichen Zuschuss der Kirchengemeinde für entsprechende neue Noten verwenden. Aber auch außerhalb der hl. Messen gestalte sich das Leben im Chor. So sei für die Chöre eine geistliche Begleitung in der Person des Präses vorgesehen. Aufgrund der personellen Situation in der Kirche bittet er den Vorstand einmal darüber nachzudenken, ob der Präses unbedingt ein Priester sein müsse.
Kontinuität zeichnete sich anschließend bei den turnusmäßig durchzuführenden Vorstandswahlen ab, denn alle Amtsinhaber*innen stellten sich für eine Wiederwahl zur Verfügung. So wurden die stellvertretende Vorsitzende Gisela Wilken, Schriftführerin Barbara Mülder, Notenwartin Silke Piepel und der Pressebeauftragter Theo Elfert einstimmig von der Versammlung wiedergewählt. Ferner wurde Marion Altevolmer anstelle der turnusgemäß zurückgetretenen
Angelika Niemeier einstimmig zur neuen Kassenprüferin des Chores bestellt.
Nach den Wahlen hatte Vorsitzender Alfred Kaiser die erfreuliche Aufgabe, mit Martina Schulte-Weß, Anke Leferink und Susanne Bien-Ahrens 3 neue Mitglieder offiziell in den Chor aufzunehmen. Ihnen wurde dazu die Ehrennadel des Allgemeinen Cäcilienverbandes überreicht.
Auch galt es in diesem Jahr wieder einige Chormitglieder für ihre langjährigen Mitgliedschaften zu ehren. So wurden Anni Busch, Brunhilde Finzel, Heike Piepel und Nina Brand, die zuvor schon 3 Jahre im Kirchenchor St. Josef Emmeln gesungen hatte, für eine 10-jährige Mitgliedschaft mit einer von Präses Pfarrer Daniel Brinker überreichten Urkunde ausgezeichnet. Ebenso Luise Grottke, die vor 10 Jahren die Leitung des Kirchenchores St. Cyriakus übernommen hatte. Sie erhielt neben Dank und Anerkennung die obligatorische Urkunde und einen Blumenstrauß. Ferner wurde Hermann Schipper für eine 20-jährige Mitgliedschaft mit einer Urkunde durch Präses Daniel Brinker geehrt.
V. l. n. r.: Stellv. Vorsitzende Gisela Wilken, Hermann Schipper (20 Jahre Mitgliedschaft), Chorleiterin Luise Grottke (10 Jahre), Vorsitzender Alfred Kaiser,
Nina Brand (10 Jahre), Anni Busch (10 Jahre), Martina Schulte-Weß (Neumitglied), Brunhilde Finzel (10 Jahre), Susanne Bien-Ahrens (Neumitglied), Anke Leferink (Neumitglied), Heike Piepel (10 Jahre) und Präses Pfarrer Daniel Brinker.
Abschließend bedankte sich Alfred Kaiser – wie auch zuvor schon Luise Grottke – bei Frank Engeln für sein bereicherndes Klavier- und Flötenspiel bei besonderen Auftritten des Chores sowie für die ständige Pflege der Vereinshomepage.
Kathrin Ledwig, die schon zu Beginn der Versammlung die Anwesenden auf dem Klavier mit dem Lied „Nun will der Lenz uns grüßen“ auf den Frühling
eingestimmt hatte, oblag es dann, die Generalversammlung mit dem Stück „Im Frühtau zu Berge“ zu schließen.
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Gerd Ricken beim Neujahrsempfang geehrt
In jedem Jahr werden verdiente Bürger*innen aus Salzbergen beim Neujahrsempfang der politischen Gemeinde für ihr besonderes ehrenamtliches
Engagement in und für Salzbergen ausgezeichnet. Bei der diesjährigen Veranstaltung am 5. Januar 2025 im Bürgersaal des Alten Gasthauses Schütte
wurde mit Gerd Ricken erstmals ein Mitglied des Kirchenchores St. Cyriakus Salzbergen geehrt.
In seiner Laudatio führte Bürgermeister Andreas Kaiser aus, dass Gerd Ricken, der seit 1979 Mitglied des Kirchenchores St. Cyriakus Salzbergen ist, seit 45 Jahren in der Stimme „Bass“ singe.
Bereits vorher, nämlich von 1964 – 1971, sei er als Fahnenträger für den
Gesangsverein im Einsatz gewesen.
Von 2000 – 2022 habe er die Aufgaben des Archivars im Chor wahrgenommen und zudem von 2008 – 2018 als Schriftführer im
Vorstand fungiert.
Bei Verhinderung der Chorleitung habe Gerd Ricken in der Vergangenheit auch schon wiederholt die Chorproben geleitet und den Chor bei verschiedenen Veranstaltungen dirigiert.
Anlässlich des 150jährigen Bestehens des Kirchenchores im Jahre 2006 sei er federführend für die Erstellung der fast 100seitigen Vereinschronik zuständig gewesen.
Auch heute noch sei Gerd Ricken mit seinen 81 Jahren der „Kopf“ des „Harten Kern“ des Kirchenchores (Sänger, die neben dem Gesang auch das gesellige Miteinander frönen und hin und wieder auch mal auf Anfrage bei kleineren Veranstaltungen auftreten). Insofern habe er großen Anteil daran, dass dem Kirchenchor St. Cyriakus außergewöhnlich viele Männer angehören.
Neben seinen besonderen Verdiensten um den Kirchenchor spiele Gerd Ricken seit einiger Zeit bei Verhinderung des Organisten auch bei Gottesdiensten im Altenheim St. Josef die Orgel.
Darüber hinaus sei er früher auch schon in anderen Salzbergener Vereinen (SV Alemannia und Heimatverein) ehrenamtlich tätig gewesen.
Großen Wert habe Gerd Ricken nicht nur in seinem Berufsleben als Lehrer auf den Fortbestand der plattdeutschen Sprache gelegt. Die Teilnahme mit einer Schulklasse an einem plattdeutschen Gesangswettbewerb auf Kreisebene und die von ihm verfassten plattdeutschen Texte, die häufig im Kirchenboten veröffentlicht worden seien, blieben bei vielen Salzbergenern in guter Erinnerung.
Bürgermeister Andreas Kaiser bedankte sich abschließend bei Gerd Ricken, der in Salzbergen auch noch als Gästeführer aktiv sei, für sein außergewöhnliches ehrenamtliches Engagement und überreichte ihm dazu eine Urkunde und ein Präsent.